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Potenzmittel: Wirkung, Risiken und sichere Auswahl
Potenzstörungen können viele Ursachen haben. Wiederkehrende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden, weil sie unter anderem mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Medikamenten, Stress oder psychischen Belastungen zusammenhängen können. Diese Übersicht dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose oder persönliche Dosierungsempfehlung.
Was sind PDE-5-Hemmer?
Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil gehören zu den PDE-5-Hemmern. Sie unterstützen bei sexueller Stimulation die Durchblutung des Penis und können dadurch eine Erektion erleichtern. Sie sind keine Aphrodisiaka und erzeugen ohne sexuelle Erregung keine automatische Erektion. Die Wirkstoffe unterscheiden sich in Dosierung, Wirkeintritt, Wirkdauer und Wechselwirkungen; deshalb gibt es nicht das eine „beste“ Mittel für alle.
Rezeptpflicht und Dosierung
Arzneimittel mit Sildenafil oder Tadalafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion sind in der EU verschreibungspflichtig. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom Gesundheitszustand und von anderen eingenommenen Medikamenten ab. Eine höhere Milligrammzahl ist nicht automatisch wirksamer oder besser verträglich. Dosierung und Anwendung sollten sich nach der zugelassenen Packungsbeilage und der ärztlichen Empfehlung richten.
Wichtige Gegenanzeigen und Wechselwirkungen
PDE-5-Hemmer dürfen nicht zusammen mit Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren verwendet werden, da der Blutdruck gefährlich abfallen kann. Vorsicht ist außerdem bei bestimmten Herz-Kreislauf-, Leber- und Augenerkrankungen sowie bei gleichzeitiger Einnahme verschiedener anderer Arzneimittel erforderlich. Mehrere Potenzmittel sollten nicht ohne medizinische Anweisung kombiniert werden.
Nebenwirkungen und medizinische Notfälle
Mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Verdauungsbeschwerden, verstopfte Nase, Schwindel und Sehstörungen. Bei Brustschmerzen, plötzlicher Seh- oder Hörminderung, einer schweren allergischen Reaktion oder einer schmerzhaften beziehungsweise ungewöhnlich lange anhaltenden Erektion ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Generika richtig einordnen
Zugelassene Generika müssen behördliche Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit erfüllen. Ein ähnlicher Markenname, eine Werbeaussage oder derselbe angegebene Wirkstoff beweist jedoch noch keine Zulassung oder Echtheit. Produkte für vorzeitigen Samenerguss und Nahrungsergänzungsmittel sind außerdem nicht mit zugelassenen PDE-5-Hemmern gleichzusetzen.
Arzneimittel online sicher prüfen
In der EU sollten Online-Anbieter im jeweiligen nationalen Versandhandelsregister eingetragen sein. Das gemeinsame EU-Sicherheitslogo muss anklickbar sein und zum passenden Registereintrag führen. Fehlt dieser Nachweis oder wird ein rezeptpflichtiges Arzneimittel ohne die vorgeschriebene medizinische Prüfung angeboten, sollte man von einer Bestellung absehen. Zahlungsart, Kundenbewertungen und diskrete Verpackung ersetzen diese Prüfung nicht.
Bestellung und Zahlung: praktische Hinweise
Prüfen Sie vor einer Bestellung die vollständigen Anbieterangaben, Lieferbedingungen, Rückerstattungsregeln und tatsächlich angebotenen Zahlungsarten. Eine Übersicht zu den im Shop vorgesehenen Abläufen finden Sie im Ratgeber Nachnahme oder SEPA-Überweisung. Finanzielle Rückbuchungsrechte hängen von Zahlungsart und Einzelfall ab und sind kein Qualitätsnachweis für ein Arzneimittel.
Verlässliche Quellen
Weitere Angaben bieten die EMA-Informationen zu Sildenafil, die EMA-Informationen zu Tadalafil und die Hinweise der Europäischen Kommission zum Onlinekauf von Arzneimitteln.









